Automaten, Geschirr und ein Kreislauf
CircleCube hat die modularen Pfandautomaten entwickelt, an denen die Gäste ihre Mehrwegbehälter zurückgeben können. Solche Teller und Schalen kommen vom Hersteller Koziol und enthalten ein sogenanntes RFID-Element. Diese Radio Frequency Identification kann den Gegenstand ohne Berührung und ohne eigene Stromquelle erfassen, auslesen und zuordnen. Der Weg jedes einzelnen Geschirrteils kann so im Hintergrund unauffällig nachvollzogen werden, vom Imbissstand zum Automaten und in die Spülstraße. Dabei erkennt das System, ob das Pfand hierfür schon erstattet wurde. Koziol produziert am Standort im Odenwald nach zertifizierten Hygiene- und Qualitätsstandards. Die Rent.Group stellt den gesamten Share.Ware-Kreislaufprozess sicher, in dem das Mehrwegmaterial bereitgestellt und wieder aufbereitet wird. Mainzplus hat sich ganz gezielt für diese Partner entschieden, um auch zukünftig Veranstaltungen ökologischer zu gestalten.
Vielfältige Pluspunkte
Der automatisierte Mehrwegkreislauf verwirklicht gleich mehrere Vorteile. Bei dem gastronomischen Großanlass mit über 70.000 Besuchern konnte verhindert werden, dass etwa 10.000 Einwegbehälter genutzt werden. Eine Tonne Restmüll wurde ebenso vermieden. Die Methode stand allen Festwirten und Betreibern gleichermaßen zur Verfügung. Das hat Veranstaltern und Gästen die Pfandhandhabe spürbar vereinfacht. Die Wartezeiten bei der Rückgabe wurden so nämlich deutlich verkürzt und alle hatten Zeit für ein spannenderes Besuchserlebnis. Und für die Menschen hinter den Tresen und Kulissen wurde die Arbeit auch einfacher. Die aufwändige und unreine Arbeit mit den Händen entfiel weitgehend. Rücknahme, Logistik und Spülen waren nun deutlich wirtschaftlicher möglich. Das knappe Servicepersonal wurde so entlastet.
Stellten den Pfandautomaten für das System Share.Ware vor (v.l.): Florian Blümer, CEO von CircleCube, Christian Eichenberger, CEO der Rent.Group, und Katja Mailahn, Geschäftsführerin der Mainzplus GmbH.